Zukunftstag bei der Interessengemeinschaft e.V.

Jedes Schuljahr gibt es für Mädchen und Jungen aus der 8. Klasse die Möglichkeit, einen Zukunftstag im Berufsalltag zu erleben. 2016 war Jack bei uns in der Ambulanten Pflege tätig und hat interessante Einblicke gewonnen. Hier folgt sein eigener Bericht:

Hallo, mein Name ist Jack Knoblich. Ich bin 14. Jahre alt und gehe in die 8. Klasse der Oberschule Salzhausen. Am 28.04 hatten wir den Zukunftstag. Ich bin an diesem besonderen Tag zur Interessengemeinschaft e.V. gegangen, einem Pflegedienst, wo ich damals auch betreut wurde , weil mein Diabetes nicht so richtig lief. Ich bin um 8:00 hier im Generationenhaus (das ist die Geschäftsstelle des Vereins, Am Paaschberg 8) angekommen. Der Geschäftsführer, Nikolaus Lemberg hat mir zuerst Fragen gestellt, um herauszufinden, was ich schon über den Verein weiß: Wie viele Mitarbeiter hat die Interessengemeinschaft? Oder Was macht man in der Interessengemeinschaft? Nach diesen Fragen ging es dann auch schon  weiter. Frau Taudor, eine Altenpflegerin und ich sind mit einem der Autos durch Salzhausen, zu den 3 Pflegestellen die ich besuchen durfte, gefahren. Die eine Dame hatte Diabetes, so wie ich. Sie wollte gar nicht mehr dass ich weggehe. Eine andere erzählte mir von ihrem Traum nach Norwegen zu reisen, um die Wale zu sehen. Nachdem wir wieder zurückgekommen sind sollte ich im Büro helfen, z.B. Briefe öffnen und Abstempeln. Dann hat mich Herr Lemberg zu Frau Carsten geschickt, die hier als Einsatzleitung arbeitet. Frau Carsten hat mir sehr viel erklärt und sehr viel gezeigt. Frau Carstens Job war es heute Anrufe entgegen zu nehmen und Leute anzurufen. Als Herr Lemberg dann wieder im Haus war habe ich diesen Bericht geschrieben. Abschließend möchte ich sagen dass ich enormen Respekt vor der Arbeit der Mitarbeiter und Ehrenamtlichen der Interessengemeinschaft e.V. habe. Alleine das schnelle Umschalten von den Gesprächsthemen der vielen Kunden und Angehörigen. Dann auch noch dieser enorme psychische Stress den diese Frauen und Herren jeden Tag aufs neue erleben. Aber das größte Geschenk ist es doch, einem älteren Menschen, ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.